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Samenbank

Eigenvorsorge
Das Sperma eines Mannes darf in Österreich lebenslang in einem dafür zugelassenen Institut kryokonserviert aufbewahrt werden. Diese Proben stehen ausschließlich dem Spender selbst für eine Behandlungsmethode der medizinisch unterstützten Fortpflanzung zur Verfügung.
Gründe für die Kryokonservierung von Spermien sind operativ aus dem Hoden oder Nebenhoden gewonnener Samen, Samenproben gewonnen vor Chemo- oder Strahlentherapie oder auch zur Vorsorge bei verletzungsgefährlichen Sportarten. Aber selbst ohne diese Gründe kann eine Eigenvorsorge überlegenswert sein.

Spendersamen
Weiters darf bei absoluter männlicher Zeugungsunfähigkeit Fremdsamen eines anonymen Spenders zur heterologen Insemination verwendet werden.
Die freiwilligen Spender stellen ihr Sperma für diese Behandlungen zur Verfügung. Es sind gesunde Männer, die auf Infektionskrankheiten wie HIV, Hepatitis B+C, Syphilis und Chlamydien aktuell untersucht werden, sodass der im Labor aufbereitete Samen mit äußerst großer Sicherheit verwendet werden kann.